Biologische Station SIAS (Syndicat intercommunal à vocation multiple)

Das Gemeindesyndikat SIAS engagiert sich bereits seit 1989 für den kommunalen Naturschutz. In enger Zusammenarbeit mit natur&ëmwelt / Fondation 'Hëllef fir d'Natur' und der Unterstützung der zuständigen Förster wurden zahlreiche Projekte zum Erhalt der Kulturlandschaft wie die Anpflanzung und Pflege von Hecken, Bongerten, Kleingewässer usw. realisiert.

In den 90er Jahren basierte die Zusammenarbeit von Hëllef fir d’Natur und dem Syndikat SIAS auf der Grundlage der praktischen Umsetzung von Biotopkartierungen und Landschaftsplänen, eine Maßnahme, die vom Umweltministerium zu 50% finanziell bezuschusst wurde. Die restlichen Budgetmittel wurden von Mitgliedsgemeinden des SIAS beigesteuert. Seit dem Jahr 2000 organisiert und koordiniert das SIAS-Naturzenter die praktischen Naturschutzprojekte des SIAS. Das Naturzenter wird von einer Fachkraft der Natur- und Forstverwaltung geleitet.

SIAS 

Seit September 2003 ergänzt die Biologische Station des SIAS die Arbeit des Naturzenter SIAS und kümmert sich um die wissenschaftliche und fachspezifische Betreuung von Maßnahmen und neuen Naturschutzprojekten. Die Biologische Station SIAS wird von Mitarbeitern von natur&ëmwelt - Fondation 'Hëllef fir d'Natur' betreut. Zu den Aufgaben der Biologischen Station gehören beispielsweise die Umsetzung von nationalen Aktionsplänen für bedrohte Tier- und Pflanzenarten (Fledermäuse, Rebhuhn, Feuerfalter...) und die Beratung von Landwirten für den Abschluss von Biodiversitätsverträgen. In Zusammenarbeit mit den Partnergemeinden werden unterschiedliche Projekte im Offenland wie Kleingewässer, naturnahe Wegränder usw. realisiert. Aber auch die Sensibilisierung der Bevölkerung und die Weiterbildung der Gemeinden spielt eine wichtige Rolle.

Das Syndikat SIAS war übrigens landesweit Pionier für die Entwicklung und Umsetzung eines Hecken- und Baumkatasters, auf dessen Basis jährlich Pflegepläne ausgearbeitet werden. Mehr als 300 km Hecken und über 800 Solitärbäume werden in enger Zusammenarbeit mit den Landwirten und den Gemeinden unterhalten. Das Umweltministerium hat sich die Erfahrungen des SIAS für die Realisierung eines landesweiten Hecken- und Baumkatasters zu Nutze gemacht.

SIAS2 

Im Herbst 2010 haben die Biologische Station SIAS und natur&ëmwelt – Fondation Hëllef fir d’Natur mit einer flächendeckenden Kartierung der historischen und regionaltypischen Obstsorten begonnen, ein Projekt, das in diesem Umfang bisher in Luxemburg einzigartig ist.

Die Biologische Station – Naturzenter SIAS wird von den 7 Partnergemeinden (Betzdorf, Contern, Junglinster, Niederanven, Sandweiler, Schuttrange und Weiler-la-Tour) finanziert und erhält in Abhängigkeit von den jeweiligen Projekten Subventionen vom Nachhaltigkeitsministerium (Basis: Partenariatsgesetz 2005 und Gh. Reglement von 2008).

Die Mitarbeit von Gemeinden in einem Syndikat wie beispielsweise dem SIAS, das den kommunalen Naturschutz regional koordiniert und umsetzt, bietet den Gemeinden viele Vorteile: der kommunale und regionale Naturschutz wird effizienter und kostengünstiger, seine Bedeutung wird gestärkt, und die Arbeit der Gemeinden für den Naturschutz wird valorisiert. Davon profitiert neben der Tier- und Pflanzenwelt nicht zuletzt die Bevölkerung in den engagierten Gemeinden.

SIAS1 

Aus diesem Grunde wird sich natur&ëmwelt - Fondation 'Hëllef fir d'Natur' auch in Zukunft für den kommunalen Naturschutz engagieren und unterstützt ausdrücklich die landesweite Einrichtung von Biologischen Stationen.

Homepage: www.sias.lu

 


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Agenda

01.08 - 15.09 

Ab August: Vogelzug auf der Sëller Héicht (auf Anmeldung)

16.08 - 18.08 

Camp de baguage Remerschen

19.08 

Visite guidée de la Schlammwiss by night

27.08 

Porte ouverte dans la réserve naturelle Schlammwiss

09.09 - 10.09 

Séjour Rando Escapardenne 2017

18.09 - 21.09 

Ausbildungsbaustelle Trockenmauern in Canach

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